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Kirchenchor St. Johannes Eppinghoven mit neuem Vorstand
Nach dem feierlichen Hochamt zum Dreikönigsfest in der St. Johanneskirche zu Eppinghoven machten sich 46 aktive und 3 passive Sänger des Chores auf den Weg zur Gaststätte Am Rubbert, wo
in diesem Jahr wieder einmal die Jahreshauptversamlung (JHV) des Kirchenchores St. Johannes Eppinghoven stattfand.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Peter Sundarp erschienen die Sternsinger, die in diesem Jahr unter dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf
Rechte!“ Geld sammelten für Kinderrechte in Nicaragua und der ganzen Welt. Sie trugen ihre Gedichte und Lieder vor und wurden dafür reichlich entlohnt.
Nach dem Chorlied zum Einstieg servierte der Gastwirt ein reichhaltiges Möhrengemüse zur Stärkung für eine lange Sitzung. Es war schon nach 20:00 Uhr als
der Erste Vorsitzende in die Tagesordnung einstieg und die Aktiven und Passiven Sänger begrüßte; sein besonderer Gruß galt dem neuen Präses G. Kauling, der auf Grund einer starken Erkältung nicht teilnehmen konnte,
und den beiden Chorleitern Christoph Segerath und Ludger Jerabek. Der alte Präses Theo van Doornick übermittelte schriftliche Grüße aus seiner neuen Gemeinde St. Vitus in Elten. Nach der Ehrung der verstorbenen
Chormitglieder und der Verabschiedung des Protokolls der letzten Sitzung blickte KP Zimmermann zurück auf das Chorjahr 2011 und berichteten von einem arbeitsreichen und probenintensiven Jahr, z.B. die beiden
Herbstkonzerte, das Vorweihnachtliche Konzert, die kirchlichen Festtage und die Fronleichnamsprozession, aber auch Gold- und Silberhochzeiten, Geburtstagsständchen und nicht zuletzt das Vogelschießen mit dem BSV
Eppinghoven und das Cäcilienfest mit der ganzen Gemeinde.
Der Chorleiter Christoph Segerath lobte in seinem Bericht die Sänger des Chores für ihre positive Arbeitseinstellung, ihr Engagement, ihre Ausdauer und die
Konzentration bei den Auftritten. In seinem Apell rief er die Sänger auf, regelmäßig an den Proben teilzunehmen, „denn durch das regelmäßige Trainieren und Einüben bleiben wir in allen Belangen musikalisch
fit“. In seinen weiteren Ausführungen forderte er den Chor auf, mit seiner Gemeindearbeit in St. Johannes die Zusammengehörigkeit der zukünftigen Großgemeinde durch aktives Mittun vorzuleben. Nach einer
kleinen Geschichte des deutschen Kirchenliedes gab er eine Vorschau auf das Jahr 2012, in dem ein weltliches Konzert geplant ist.
Der Kassierer Martin Sundarp erstattet Bericht über die Einnahmen und Ausgaben des letzten Jahres, die Kassenprüfer Bernd Hendriks und Horst Dahmen
(stellvertretend für Ulrich Dworatzyk) schlugen der JHV die Entlastung des Kassierers vor, die dann auch einstimmig erteilt wurde.
Zur Entlastung des Vorstandes übergab der Vorsitzende das Wort an den Ehrensänger Reinhold Krinn. Er skizzierte in seinem Vortrag die Arbeit des Vorstandes,
die er aus eigener Erfahrung nur zu gut kannte. Er lobte die Arbeit der Vorstände und schlug die Entlastung für das zurückliegende Jahr vor. Diese wurde von der JHV einstimmig gewährt.
Nach einer kurzen Pause stellte der Vorsitzende die Veränderungen in der Mitgliedschaft vor. Zusammenfassend konnte er berichten, dass die Zahl der
Mitglieder gesamt bei 136 geblieben ist und das auch die Zahl der Aktiven unverändert bei 61 + Präses geblieben ist. Als neues Chormitglied konnte Bernhard Sturm aufgenommen werden und er erhielt die Anstecknadel
und die Satzung des Chores.
Nachdem der Vorstand des Chores lange Jahre unverändert geblieben war, mussten in dieser JHV drei Vorstandsposten neu besetzt werden. Der Zweite Vorsitzende
Christoph Vahnenbruck hatte auf Grund einer Erkrankung bereits im Sommer 2011 seine Vorstandsarbeit ruhen lassen und seinen Verzicht auf eine Wiederwahl angekündigt. Der Erste Vorsitzende P. Sundarp reflektierte die
15 Jahre Vorstandsarbeit und hob im Besonderen das partnerschaftliche, vertrauensvolle Miteinander bei der Vorstandsarbeit hervor. Bei manchen Veranstaltungen musste er ihn vertreten, bei unzähligen Konzerten
war er Vorbereiter und für die Umsetzung der Organisation verantwortlich. „Wir danken Dir für Dein Engagement, für Deine Zeit, für viel Kraft und für viele gute Ideen“, sagte der Vorsitzende, was durch lang
anhaltenden Beifall der Sänger so bestätigt wurde.
Der Zweite Kassierer Heinz-Josef Overlöper stellte nach 28 Jahren Vorstandsarbeit seinen Posten zu Verfügung. In dieser Zeit hat sich – wie der Erste
Vorsitzende ausführte – Heinz-Josef Overlöper immer wieder in besonderem Maße aktiv an der Gestaltung des Chorlebens beteiligt. Er hat sich eingemischt, hat sich um Dinge gekümmert, hat sich nicht auf dem
Stellvertreter-Posten ausgeruht sondern war stets für den Chor tätig, um dem Chor Vorteile zu verschaffen. Auf so vielen „Nebenkriegsschauplätzen“ hat er gewirkt: von der Sternsinger-Spende, der Präsente-Idee
bis zur Besorgung bei Ehrungen, die Besinnungstage lagen organisatorisch ganz in seiner Hand und auch viele Fahrten ins Blaue wurden von ihm im Team meisterlich abgewickelt. Unzählige Sangesbrüder hat er bei
Krankheit besucht, bei vielen Gelegenheiten hat er handwerklich zugepackt, im Vorstand war er ein Berater mit Besonnenheit, viel Überlegung und Klugheit. Die Sänger des Chores bedankten sich durch überschwängliche
Beifallsbekundungen.
Der Erste Vorsitzende Peter Sundarp gab sein Amt nach zwölf Jahren aus beruflichen und privaten Gründen ab. In seiner Dankesrede stellte Christoph
Vahnenbruck die gute Zusammenarbeit, die Arbeitsverteilung auf viele Schultern, die Entwicklung neuer Ideen, speziell für die Gewinnung neuer und junger Sänger in den Vordergrund. In 70 Vorstandssitzungen und 12
Jahreshauptversammlungen hat er den Chor vorbildlich geleitet und gemeinsam mit dem Archivar Reinhard Brinkmannin in der Sonderausstellung im Museum Voswinkelshof das Chorleben präsentiert. Seine Auftritte und
sein Engagement beim Cäcilienfest wird er weiterführen, weil es nicht an das Vorstandsmandat gekoppelt ist. Mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen dankten die Sänger dem sichtlich gerührten scheidenden
Vorsitzenden für seine geleistete Arbeit.
Nach der Verabschiedung der drei Vorstände wählte die JHV ihre neuen Vorstände. Erster Vorsitzender wurde Ferdinand Püttmann (eine Stimmenthaltung), als
Zweiter Vorsitzender wurde Klaus-Peter Zimmermann gewählt (einstimmig), zum Ersten Schriftführer wurde Gerd Kotthäuser gewählt (einstimmig) und die Wahl des Zweiten Kassierers fiel auf Manfred Schäfer (einstimmig).
Des weiteren wurden der Zweite Schriftführer Gerd Stepper und der Erster Notenwart Dietmar Winkler in ihren Ämtern bestätigt (jeweils einstimmig).
Als Kassenprüfer für das Jahr 2012 wurden Ulrich Dworatzyk und Werner Hermsen gewählt.
Der Ausflug der Sänger mit ihren Frauen/Lebenspartnern wird in diesem Jahr eintägig sein.
Geehrt wurden in der diesjährigen JHV Theo Terhorst für 50 Jahre Mitgliedschaft, der auf Grund seiner Erkrankung an der Versammlung nicht teilnehmen konnte
und deshalb vom Vorsitzenden bereits am Morgen des Dreikönigstages besucht wurde, und Ludger Jerabek für 25 Jahre Mitgliedschaft. In seiner Laudatio würdigte der Erste Vorsitzende Peter Sundarp die Verdienste von
Ludger Jerabek als Stellvertretender Dirigent des Chores und als Leiter der Choralschola. „DU bist ein echtes Ass an der Orgel und am Klavier“-„es ist ein echtes Vergnügen Dir zuzuhören“-„Fazit: Mit Dir
hat der Chor einen absoluten Luxusartikel im Programm“.
Auf der Grundlage vorliegender Statistiken konnte Dietmar Winkler im Folgenden die Teilnahme der Sänger an den Proben und Auftritten vorstellen. An Platz 1
der Liste stand wieder einmal Bernhard Olland, der an allen 75 Veranstaltungen teilgenommen hatte. Auf Platz 2 lag Hubert Schlagheck mit 71 Teilnahmen und auf Platz 3 lagen Norbert Brinkmann, Horst Dahmen und
Heinrich Hornemann mit jeweils 70 von 75 möglichen Teilnahmen.
Unter Verschiedenes wurden organisatorische Dinge zur bevorstehenden Abschlussmesse im Rahmen des Festivals Orgel PLUS in Bottrop und
die Probenarbeit des nächsten Jahres besprochen. Die Sitzung endete um 23:33 Uhr mit dem Dank des Vorsitzenden an die Versammlung.
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